(11 b) Gast-Blogpost: Safari Game Lodge, or Sex Game Lodge?

Dieser Titel verspricht Großes, was? Es geht noch einmal um die zwei Tage in Botswanas Chobe Bakwena Lodge. Und um Sex. Diesmal aber berichtet unser Freund Jason aus Kanada. Der hat nämlich nicht nur diese womöglich erotische Sache mit unseren Zimmerschlüssen in einer großen Bast-Schale etwas falsch verstanden, sondern auch noch ein kleines, aber feines Geheimnis offenbart, von dem auch wir nichts wussten!

Best friends for travels

Bevor ihr Jasons Post lesen dürft, müssen wir kurz ausholen: Warum reisen wir eigentlich so gerne? Natürlich sind es auch die unglaublichen Erlebnisse, atemberaubenden Landschaften, Tierwelten und kulinarischen Köstlichkeiten, die uns jedes Mal auf’s Neue zum Staunen bringen. Aber das ganz besondere Etwas, das sind die Menschen, die man auf seiner Reise trifft: Einheimische aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Schichten, die mit ihren Lebensgeschichten so viel mehr über ein Land preisgeben, als man mit bloßem Auge jemals sehen kann. Und dann sind da natürlich auch noch die anderen Reisenden, Gleichgesinnte, Travelbuddys, die in manchen Fällen zu guten Freunden werden oder es sich so anfühlt, als wäre man das bereits. Freundschaft auf den ersten Blick sozusagen. Das Tolle am Reisen ist, dass man sich eine sehr gute Menschenkenntnis zulegt und das Bauchgefühl schärft. Ihr kennt das sicherlich auch: Bei manchen Leuten passt es einfach: Es fühlt sich an, als verstünde man sich blind und man würde sich schon seit dem Kindergarten und die tiefsten Geheimnisse des anderen kennen, als sei man beste Freunde eben!

Ungefähr genau so war es mit Jason und Sarah aus Kanada. Mit den beiden verbrachten wir fast die kompletten zwei Tage in der Chobe Bakwena Lodge, erlebten auf Safari viel Atemberaubendes, Aufregendes und Unglaubliches, und führten lustige, aber auch tiefsinnige Gespräche über deutsche Dreikippfenster, Kloschüsseln, Heiraten, das Bloggen und das Leben. Klingt komisch? Stimmt! Aber passte einfach wie Arsch auf Eimer, wie Klobrille auf Kloschüssel. Und weil man beste Freunde daran erkennt, dass sie am besten wissen, was gut für einen ist, hat uns Jasons Geständnis eigentlich gar nicht so sehr überrascht. Aber lest selbst:

Group Photo
Some new best friends.

Hello Germany! Jason from Canada here – I’m going to be guest blogging today for my new best friends Miri and Manu. My girlfriend Sarah and I met them while we were on Safari in Botswana and let me tell you, when the guide tells you to „stay INSIDE the vehicle at ALL times, he also means „do NOT get OUT of the vehicle at ANY time!“

Sarah and I arrived at the resort a little after twelve noon and everything seemed normal. After getting checked in we were told we would be going on the evening boat ride water safari. The lodge grouped us together with two other couples who were there at the same time as us (identical checkin and checkout).

Originally I thought this was for logistics in organizing the safari tours, but then after dinner you can imagine my surprise when we were presented with a basket of our room keys! My mind was racing – is this like in that movie The Ice Storm (1997)?

Key Party Chobe Bakwena Lodge
What the hell is a „key party“?

Well it turned out my imagination was unfounded – the lodge people just didn’t want us losing our room keys when we were on safari. But for a few seconds there I didn’t know what to do so I nervously blurted out „this is more like The *Sand* Storm, am I right?“

Silence

„Because of all the sand here“

More silence.

„Why are our keys in the basket?“

Even more silence.

„It’s so we don’t lose them isn’t it. Please disregard my original comment.“

So everything turned out okay. There were no sex games to be had – just safari rides around the national park and some good food and drinks.

Oh – I almost forgot, there was this one other thing.

Miri and Manu were married recently and this was one of their honeymoons (they had two weddings – as is German tradition – so they figured they’d have two honeymoons). Also the resort is small – only about a dozen or so rooms so the dinning area layout was preset based on size of the groups. On the first night the four of us dined together (I asked if we could join two of the tables). But then the next day the manager told me and Sarah privately they’d set up a special supper in a special area of the resort for Miri and Manu’s special honeymoon so I didn’t bother asking to make us a table for four.

But then Miri and/or Manu asked the manager if we could join tables again and Sarah and I were like: what do we do? Do we say something and spoil the surprise? Or do we say nothing and hang out with these cool Germans? We selfishly voted to „not spoil the surprise“ so we didn’t say anything… until now!

We never did find out what happened to their special meal…

Happy New Year everyone! And apologies to Manu and Miri for their special supper – I’m sure it would have been delicious!

Zum Abschluss

…wollten wir noch erwähnen, dass wir das mit der Überraschung tatsächlich NIE erfahren hatten. Im Gegenteil: Wir hatten an diesem Abend sogar eine Flasche Sekt auf unserem Zimmer, die wir ganz selbstlos mit zu unserem Vierer-Dinner-Date gebracht und lieber mit unseren neuen Freunden statt romantisch beim Candle-Light-Dinner getrunken haben. Im Nachhinein tut uns tatsächlich nur einer Leid: der oder die Verantwortliche in der Lodge, der sich diese Mühe für uns gemacht hat. Wir jedenfalls hatten einen wunderbaren zweiten, erstmal letzten Abend mit unseren new best friends und hoffen natürlich, dass es nicht der letzte war. Schließlich schulden uns Sarah und Jason jetzt ein richtig tolles Dinner. 😉

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